Wasser, Wärme, Wohlbefinden
Das Badener Thermalwasser und insbesondere Badekuren weisen eine hervorragende Allgemeinwirkung auf den ganzen Organismus, vorab auf das vegetative Nervensystem auf. Daneben eignet sich das Badener Thermalwasser ausgezeichnet als Hilfsmittel für bestimmte physikalisch-therapeutische Anwendungen, insbesondere für die Durchführung der Heilgymnastik im Bewegungsbad.
Die Wärmewirkung in Verbindung mit dem ausserordentlich hohen Gehalts an wertvollen Mineralien führt zu einer besseren Durchblutung und verstärkt den Abtransport schädlicher Stoffwechselprodukte. Dies bewirkt an den erkrankten Körperteilen, wie Gelenken, Wirbelsäule, Muskel und Nerven, eine rasche Beschwerdeabnahme. Damit beginnt der Heilungssuchende Vertrauen in seine Genesung zu gewinnen.
ThermalBaden bietet auch für den gesunden Menschen eine Möglichkeit, seine Gesundheit zu bewahren indem die körpereigenen Abwehrkräfte gestärkt werden.
Es ist nicht zu empfehlen, unmittelbar vor dem Baden grosse Mahlzeiten oder Alkohol zu sich zu nehmen.
Heilwirkung des Badener Thermalwassers
Rheumatischer Formenkreis
Arthrosen, degenerative Veränderungen der Wirbelsäule, Bandscheibenschäden, Scheuermannsche Erkrankung,
Bechterew-Krankheit, sämtliche Erkrankungen aus dem Formenkreis des Weichteilrheumatismus.
Mechanische Schädigung
Bewegungstörungen nach Unfällen, Nachbehandlungen nach nach orthopädischen und neurochirurgischen Operationen (z.B. operierte Diskushternien, Implantation von Hüftgelenkprothesen usw.)
Stoffwechselbedingte Störungen
Störungen mit Auswirkungen auf den Gelenkapparat; z.B. Gicht und Gelenkdeformation, Osteoporosen.
Gewisse neurologische Erkrankungen
Zum Beispiel bei Restlähmungen des zentralen Nervensystems.
Frauenleiden
Die Beschwerden bei Frauen in den Wechseljahren können durch die Wirkung des Wassers ebenfalls gelindert werden.
Analyse durch Dr. M.F. Schurter, Institut Bacheman
Badekur
Eine Badekur sollte über einen gewissen Zeitraum durchgeführt werden. Eine Kur besteht im Allgemeinen aus 5-20 Badeanwendungen, die in der Regel täglich oder in zweitägigem Abstand stattfinden. Es ist vorteilhaft, wenn die Badeanwendungen stets zur gleichen Tageszeit stattfinden.
Selten treten körperlichen Reaktionen bei einer Badekur, wie Kopfschmerzen, allgemeines Unwohlsein, erhöhte Temperatur, grosse Müdigkeit oder erhöhtes Schmerzempfinden auf. Wird die Badebehandlung als unangenehm empfunden, kann sie nach ein- bis zweimaligem Aussetzen erneut aufgenommen werden. Sollten die beschriebenen Reaktionen nicht innerhalb weniger Tage zurückgehen oder verschwinden, ist es ratsam einen Arzt zu konsultieren, um die Badedauer und -häufigkeit sowie die Temperatur oder eine allfällige besondere Empfindlichkeit abzuklären.