Mineralien im Badener Thermalwasser

Die im Thermalwasser befindlichen Mineralien und Spurenelemente sind von besonderer Bedeutung für den Heilungseffekt.

 

  Kationen mg/Liter Anionen mg/Liter
         
  Ammonium 0.78 Fluorid 3.1
  Lithium 4.8 Chlorid 1185
  Natrium 720 Bromid 2.5
  Kalium 63 Jodid 0.009
  Magnesium 99 Nitrat < 0.5
  Calcium 503 Hydrogenkarbonat 487
  Strontium 6.2 Sulfat 1375
  Eisen 0.013 Hydrogenphosphat 0.05
  Mangan 0.016 Hydrogenarsenat 0.1
  Kupfer < 0.005 Molybdän < 0.005
  Zink < 0.01  
  Blei 0.002    
  Aluminium 0.018    
         
  Summe 1397 Summe 3053

 

 

Zusammenfassung

  Gesamtmineralisation mg/Liter 435  
  Borsäure & Kieselsäure mg/Liter 71
  Gelöste Gase mg/Liter 292

 

  Physikalische Parameter
  Temperatur: 46.5°C
  pH-Wert: 6.43
   
  Klassifikation: Schweizer Heilbad
  Schwefeltherme 46.6°C,
Natrium-Calcium-Chlorid-Sulfatwasser;
  Lithium, Fluor und Borsäure enthaltend,
mit weiteren Komponenten in bemerkenswerter Menge.
 

 

Analyse durch Dr. M.F. Schurter, Institut Bachema

 

 

Funktion der Mineralstoffe

Chlorid: Kommt in Verbindungen mit Natrium oder Kalium in gebundener Form vor. Im Magen bildet es gemeinsam mit Sauerstoff die Magensäure. Als Kochsalz wird es dem menschlichen Organismus in ausreichender Menge zugeführt.

Eisen: Seine Hauptfunktion ist die Sauerstoff-, Kohlendioxid- und Elektronzuführung. Die Absorption von Eisen wird von Vitamin C und tierischen Proteinen gefördert, während Gerbsäure und die in Getreidesorten enthaltenen Phytinsäure die Absorption hemmen. Eisenmangel kann zur Blutarmut, Schwäche, Blässe und Erschöpfung führen.

Fluor: Ein wichtiger Bestandteil von Knochen und Zähnen. Infolge Fluormangels werden die Zähne anfälliger gegen Karies. Besonders bei schwangeren Frauen, stillenden Müttern und kleinen Kindern muss man auf die Deckung des Fluoridbedarfes achten. Eine Überdosierung von Fluoriden ist gefährlich.

Jod: Essentielles Mikroelement zur Bildung der Schilddrüsenhormone. Jod ist unentbehrlich für die Entwicklung des Embryos in der Gebärmutter. Bei Jodmangel kommt es zu Störungen der Schilddrüse (Struma).

Kalium: Hauptbestandteil der Zellen. Kalium ist verantwortlich für die Muskelkontraktion und hilft den Herzrhythmus aufrechtzuerhalten. In der Regulierung des Wasserhaushaltes des Köpers spielt es ebenfalls eine wichtige Rolle. Infolge Kaliummangels können Muskelschwäche, Krämpfe, Blutdrucksenkungen, Kreislaufstörungen, Darmträgheiten und Störfunktionen der Nieren auftreten.

Kalzium: Grundlegender Bestandteil der Knochen und Zähne. Bei niedrigem Kalziumspiegel kann Knochenerweichung eintreten, während ein wesentlicher Mangel an Ca Tetanie (Muskelkrämpfe) hervorrufen kann.

Magnesium: Essentielles Element des Stoffwechsels von Protein und Kohlenhydrat. Magnesium ist unentbehrlich für die Muskel- und Herzmuskelfunktion. In der Knochenbildung und im Wachstum kommt ihm ebenfalls eine wichtige Bedeutung zu. Magnesiummangel kann leichte Erregbarkeit, Schlaflosigkeit, Konzentrationsschwäche, Schwindel und Kopfschmerzen hervorrufen.

Mangan: Wirkt im Stoffwechsel von Protein, Fett und Kohlenhydrat mit und trägt zur Knochen- und Bindegewebebildung bei.

Natrium: Reguliert gemeinsam mit Chlor und Kalium den Flüssigkeitshaushalt des menschlichen Organismus. Außerdem spielt es eine wesentliche Rolle in der Reizbarkeit der Muskeln, der Regulierung des Blutdruckes und der Aktivierung bestimmter Enzyme. Natriummangel kann Mattigkeit, Übelkeit, Muskelkrämpfe und Ohmacht verursachen.

Phosphor: Bildet gemeinsam mit Calcium einen wichtigen Bestandteil der Knochen und Zähne. Im Stoffwechsel von Protein, Fett und Kohlenhydrat, sowie in der Energiespeicherung ist er unverzichtbar. Mit einem Phosphormangel ist nur in äußerst seltenen Fällen zu rechnen.

Zink: Ist Bestandteil zahlreicher Enzyme, sowie des Insulins und wirkt auch im Stoffwechsel von Protein, Fett und Kohlenhydrat mit. Daneben spielt es eine wichtige Rolle in der Heilung von Wunden und der Funktion des Immunsystems. Ein Mangel an Zink kann Störungen der oben genannten Funktionen hervorrufen, sowie zu Beeinträchtigungen des Geschmackempfindens und Appetitlosigkeit führen.

 

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